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Die Grundsachen über Autokindersitze

Ein Kindersitz, manchmal auch als Kinderrückhaltesystem, Babyschale, Autositz oder Sitzerhöhung bezeichnet, ist ein Sitz, der speziell entwickelt wurde, um Kinder bei Fahrzeugkollisionen vor Verletzungen oder Tod zu schützen. Meistens werden diese Sitze von den Autobesitzern gekauft und eingebaut, aber die Autohersteller können sie direkt in das Design ihres Fahrzeugs integrieren und sind im Allgemeinen verpflichtet, Verankerungen vorzusehen und die Kompatibilität der Sicherheitsgurte zu gewährleisten. In vielen Gerichtsbarkeiten müssen Kinder, die nach Alter, Gewicht und/oder Größe definiert sind, einen staatlich zugelassenen Kindersitz verwenden, wenn sie in einem Fahrzeug mitfahren. Kindersitze sind passive Rückhaltesysteme und müssen richtig verwendet werden, um wirksam zu sein. Untersuchungen zeigen jedoch, dass viele Kinderrückhaltesysteme oft nicht richtig installiert oder verwendet werden. Um diesem negativen Trend entgegenzuwirken, produzieren Gesundheitsbehörden und Kindersicherheitsexperten Kindersicherheitsvideos, um Eltern und Betreuern den richtigen Einbau von Autositzen beizubringen.

Ein Autositz schützt einen Kinderinsassen in einem Auto vor den Auswirkungen eines Aufpralls oder einer plötzlichen Bremsung. Durch die feste Anbindung des Kinderkörpers an die Kabinenstruktur wird die auf den Kinderkörper wirkende Beschleunigung und damit die auf den Kinderkörper wirkenden Kräfte minimiert. Es erlaubt auch, diese Kräfte auf die größtmögliche Fläche der stärksten Körperteile zu verteilen. Sie ist die wichtigste passive Sicherheitsmaßnahme für Kinder im Auto.

Ein Autokindersitz kann auf drei Arten gesichert werden:

  • Vorwärtsgerichtet;
  • Rückwärtsgerichtet;
  • Seitlich in Fahrtrichtung (Tragewanne und Autositz für Frühgeborene mit Seitenlage).

Autositze können auch mit Sicherheitsgurten und dem Isofix-System gesichert werden. Der Sitz kann mit einer zusätzlichen Autositzbasis oder eingebauten Funktionen zur Verbesserung der Gurtführung oder mit dem Isofix-System befestigt werden.

Gewichtsgruppen

Nach europäischen Normen (ECE R44 Regulations) sind die Sitze in fünf Gewichtsklassen eingeteilt:

  1. Gruppe 0 für Kinder bis 10 kg (Alter: von der Geburt bis 6-9 Monate);
  2. Gruppe 0+ für Kinder bis 13 kg (Alter: von der Geburt bis 12-15 Monate);
  3. Gruppe I für Kinder von 9 bis 18 kg (Alter: 9 Monate – 4 Jahre);
  4. Gruppe II für Kinder zwischen 15 und 25 kg (Alter: 4-6 Jahre);
  5. Gruppe III für Kinder mit einem Gewicht von 22 bis 36 kg (Alter: 6-11 Jahre).

Autokindersitz

Kinder bis zu 12 Jahren dürfen nur im Auto mitfahren, wenn sie in einem Autokindersitz gesichert sind. Ein guter Kindersitz muss hohen Unfallschutz beim Frontal- oder Seitenaufprall bieten, sich leicht in das Auto einbauen lassen und optimal an die Größe des Kindes anzupassen sein. Die Stiftung Warentest prüft regelmäßig die Unfallsicherheit, Handhabung und Ergonomie von neuen Auto¬kinder¬sitzen für alle Alters- und Gewichtsgruppen.

Babys sitzen rückwärts

Kleinstkinder bis 13 Kilogramm finden Platz in einer Babyschale. Sie wird entweder mit dem Dreipunktgurt im Auto angeschnallt oder einfach auf einer Basis eingerastet. Die Basis ist mit dem Fahrzeuggurt oder mit Isofix befestigt. Das Baby ist in der Schale mit einem Hosenträgergurt angeschnallt. Babyschalen sind grundsätzlich rückwärtsgerichtet montiert, damit bei einem Unfall die Halswirbelsäule des Babys nicht zu hoch belastet wird.

Fangkörper oder Hosenträger

Kinder von einem bis etwa drei Jahren sitzen meist in Fahrtrichtung und sind mit einem Hosenträgergurt oder einem Fangkörper im Sitz befestigt. Der Sitz wird mit dem Auto Gurt (Universal) oder Isofixhaken im Auto fixiert.

ISOFIX

International Organisation for Standardisation (Internationale Organisation für Normung) – ISO-Befestigung besser bekannt als Isofix auch ISOFIX (Norm ISO 13216), ist ein System zur Befestigung von Kindersitzen auf Sitzen in Autos. Das ISOFIX-System besteht aus zwei Haltern, die sich zwischen Sitz und Rückenlehne des Sitzes befinden. Diese Halterungen werden direkt an der Fahrzeugstruktur befestigt. Davor wurde die (immer noch übliche) Sicherheitsgurtbefestigung verwendet. Im Vergleich zu Gurtzeugen bietet Isofix eine starrere Verankerung, was sich in einer höheren Sicherheit niederschlägt. Durch die Verwendung eines Clipsystems wird eine fehlerhafte Installation praktisch ausgeschlossen. Der Nachteil von Isofix ist, dass der Autositz nicht gegen eine Verschiebung in der Drehachse um die Griffe gesichert ist. Der einzige Schutz ist der Sitz und die Rückenlehne des Stuhls.

Aus diesem Grund verwenden Autositze, die mit diesem System ausgestattet sind, einen oberen Haltegurt, um den Sitz an der Karosserie zu verankern, oder, was häufiger der Fall ist, ein Stabilisierungsbein. Ausnahmen sind Sitze der Gruppe III (15-36 kg), für die diese Lösungen nicht erforderlich sind.

Isofix wurde 1991 vorgeschlagen und 1999 zum Standard.

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